Libertex 2018

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Hinweise zur Regulierung und allgemeine Informationen zum Broker

Libertex ist ein Broker, der bisher noch keine große Fangemeinde in Deutschland hat, die sich über die Erfahrungen auch online austauscht. Die Suche nach Erfahrungsberichten im Internet ist schwierig, lediglich auf Englisch gibt es Informationen. Dabei ist Libertex kein neuer Broker. Bereits seit 20 Jahren ist der Anbieter aktiv beim Online-Handel und war damit schon in den Anfängen mit dabei. Auch die Regulierung fehlt nicht. Es handelt sich um ein Unternehmen mit Sitz auf Zypern. Damit unterliegt der Broker der Kontrolle der CySEC. Die Finanzaufsichtsbehörde gilt inzwischen als streng und die Regulierung bietet den Tradern einen soliden Schutz. Interessant ist auch der Hinweis dazu, dass Libertex selbst als Teil der Indication Investments Ltd. agiert.

Erste Informationen finden sich auf der übersichtlich gestalteten Webseite. Der Broker hat sich jedoch entschieden, die Webseite so einfach zu halten, dass sie fast schon ein wenig leer wirkt. Zwar lässt sich mit wenigen Klicks ein Überblick über die Handelsmöglichkeiten finden. Schwierig wird es jedoch in dem Moment, wo das Interesse tiefer geht und sich Trader über Kosten und Plattformen informieren möchten.


Vorteile und Nachteile – Libertex im Test

Pro

Contra


Die wichtigsten Fakten im Überblick

EU-Sitz und Regulierung Hauptsitz in Zypern, Regulierung durch die CySEC
Kontoeröffnung ab 10 Dollar
Deutscher Support Nein
Webinare, Einführung Video-Tutorials
Demokonto Ja, mit 50.000 Dollar virtuellem Guthaben
Anzahl der Basiswerte 150 Underlyings
1-Klick-Handel /
Einzahlungsbonus Nein
Kommission Nein
Plattform / Mobile Trading MT4, MT5, Rumus, StartFX, Libertex
Handelsgebühren Provision
Maximaler Hebel 1:500 (bei EUR/USD)
Hedging /
Sonstiges Broker mit sehr gutem Aus- und Weiterbildungsbereich

1. Konditionen und Mindesteinlage bei Libertex

Ein Broker, der noch keinen großen Bekanntheitsgrad erreicht hat, wirkt auf Trader oft nicht ausreichend seriös. Daher geht der Blick bei Interessierten meist erst einmal auf die Mindesteinlage. Die Frage, was eingezahlt werden muss, um mit dem Handel starten zu können, interessiert dabei nicht nur Einsteiger, sondern auch erfahrene Trader. Bei unserem Libertex Test zum Forex- und CFD-Angebot des Brokers konnten wir feststellen, dass der Anbieter eine Mindesteinlage von lediglich 10 Dollar angibt. Auch für den Handel selbst müssen mindestens 10 Dollar investiert werden. Liegt das Guthaben darunter, ist kein Handel möglich.

Der Broker bietet ausschließlich den Handel in Dollar an. Für den Trader ist dies jedoch kein zusätzlicher Aufwand. Es kann in der Heimatwährung eingezahlt werden, die Währung wird dann angepasst.

Auch ein Blick auf das Handelsangebot ist wichtig. 150 handelbare Güter sind bei Libertex zu finden. Dabei bietet der Broker den Handel mit Währungen und Kryptowährungen, Öl, Metall, Aktien sowie Indizes. Es ist also ein breites Feld abgedeckt. Die Konditionen selbst sind jedoch auf den ersten Blick nicht einsehbar. Es gibt zwar Tabellen mit den aktuellen Werten und die Möglichkeit, direkt auf die Position zu gehen und sich weitere Informationen zu holen. Hier stehen jedoch in erster Linie der Handelsbetrag zum Eingeben, der jeweilige Multiplikator, der genutzt werden kann sowie die Höhe der Provision. Zudem können Trader entscheiden, ob sie ein Gewinn und Verlustlimit eingeben möchten. Direkte Hinweise zu den Konditionen pro Position sind jedoch nicht erkennbar. Dadurch ist eine Einschätzung zu den Konditionen objektiv erst einmal nicht möglich.

Gerade einmal 10 Dollar werden als Mindesteinzahlung fällig. Das ist ein fair gehaltener Betrag, der es auch möglich macht, das Angebot des Brokers erst einmal zu testen. Bei den Konditionen für den Handel selbst fehlt auf der Webseite jedoch ein wenig Transparenz. Hier gibt es auch im FAQ-Bereich keine weiteren Antworten.

2. Handelsangebot – CFD und Forex im Fokus

Der Broker bietet Handelsmöglichkeiten für Forex und CFDs. Mit 150 Underlyings bedient Libertex nicht unbedingte in sehr großes Feld, bewegt sich hier jedoch gut in der Mitte. Die handelbaren Basiswerte stammen dabei aus verschiedenen Feldern. Anleger haben die Möglichkeit, ganz klassisch in Währungen zu investieren. Ein interessantes Merkmal ist das Angebot, Kryptowährungen zu handeln. Zwar stehen bisher lediglich Bitcoins und Litecoins zur Verfügung, das ist jedoch schon mehr, als manch anderer Broker zu bieten hat. Wer sich für den Handel mit Kryptowährungen interessiert, der dürfte glücklich sein, hier die Möglichkeit für das Trading zu haben.

Zusätzlich zu den Währungen gibt es Underlyings aus den Bereichen Gas und Öl, Indizes, Metallen, Aktien und Landwirtschaft. Gerade das abwechslungsreiche Angebot macht Libertex auch für erfahrene Trader interessant.

Das Handelsangebot bei Libertex ist relativ solide aufgestellt. Besonders interessant dürfte die Option sein, mit Kryptowährungen zu handeln. Vielfalt wird auch von erfahrenen Tradern sehr gerne in Anspruch genommen.

Bei Libertex können Trader auch Kryptowährungen handeln.

3. Überblick über die Handelsplattformen

Die Handelsplattform kann einen großen Einfluss auf die Entscheidung eines Traders haben, ob er bei dem Broker aktiv werden möchte oder nicht. Viele Trader haben bestimmte Vorstellungen davon, auf welcher Plattform sie arbeiten möchten. Broker bieten meist eine bis zwei Handelsplattformen an, aus denen gewählt werden kann. Auch bei Libertex haben Trader die Wahl zwischen mehreren Varianten. Allerdings ist diese Information nicht auf der Webseite zu finden. Hier muss ganz schön gesucht werden, um mehr über die Auswahl an Handelsplattformen zu erfahren.

Die Zusammenfassung über die verschiedenen Varianten findet sich in den General Terms and Conditions. Hier steht, dass der Broker sowohl den MetaTrader 4 und 5, also auch Rumus, Libertex und StartFX zur Verfügung stellt. Während der MetaTrader besonders bekannt und bei den Tradern auch sehr beliebt ist, fällt es schwer, mehr Informationen über die anderen Plattformen zu erhalten.

Auf der Webseite gibt es noch den Hinweis dazu, dass eine mobile Version zur Verfügung steht. Wer generell nur über die App arbeiten möchte, der sollte jedoch wissen, dass das Spielgeld für das Demokonto hier begrenzt ist. Das Demokonto ist eine sehr gute Lösung, um das Angebot der Handelsplattformen kennenzulernen und so eine Entscheidung zu treffen.


4. Kontoeröffnung – schnell und einfach möglich

Der Libertex Test hat gezeigt, dass es sich um einen Broker handelt, der als Freund der schnellen Entscheidungen gilt. Dies beweist bereits die Kontoanmeldung. Wer Interesse hat und sich gerne anmelden möchte, der braucht dafür nicht viel Zeit. Auf der Webseite wird einfach „registrieren“ ausgewählt. Dann erscheint ein Feld, wo man sich mit seiner Mail-Adresse und einem Passwort anmelden kann. Wer möchte, der kann auch die Registrierung über Facebook als soziales Netzwerk durchführen. Erledigt ist die Anmeldung damit innerhalb von wenigen Minuten. Weitere persönliche Daten können später durch den Trader angegeben werden. Nach der Anmeldung kann man sich überlegen, ob man erst einmal das Demokonto nutzt oder sich dafür entscheidet, eine Einzahlung zu tätigen und direkt mit dem Handel zu beginnen.

Libertex agiert hier sehr kundenfreundlich, denn viele Trader möchten gar keinen langen Prozess bei der Anmeldung durchlaufen. Sie wissen es zu schätzen, wenn wenige Klicks ausreichen, um zumindest erst einmal ein Konto zu haben und mit diesem arbeiten zu können.

Die Kontoeröffnung bei Libertex ist einfach und schnell erledigt. Mit wenigen Handgriffen und der Angabe der Mail-Adresse lassen sich hier Konten anlegen. Eine Mindesteinzahlung wird erst dann notwendig, wenn Trader auch mit dem Handel starten möchten. Vorher kann man sich ohne Einzahlung auf der Plattform umsehen.

5. Hinweise zur Ein- und Auszahlung

Die Einzahlung kann in Euro erfolgen. Da auf der Plattform von Libertex jedoch ausschließlich mit Dollar gehandelt wird, müssen Trader damit einverstanden sein, dass eine Umrechnung in Dollar erfolgt. Dies sollte in der Regel keinen Nachteil für den Trader darstellen. Es kann jedoch erst einmal verwirrend sein, wenn man es gewöhnt ist, in Euro zu handeln.

Wer sich unsicher ist, ob die Ein- und Auszahlung funktioniert, der kann dies erst einmal mit einem geringen Betrag austesten oder sich mit dem Support in Verbindung setzen.


6. Wie sichern sich Trader bei Libertex ab?

Sicherheit für das eigene Geld beim Handel mit CFDs und Forex sollte im Vordergrund stehen. Die hochspekulativen Geldanlagen sind nicht einfach zu handeln und können starke Verluste mit sich bringen. Um sich selbst zu schützen, bieten einige Broker Möglichkeiten an.

Auch Libertex hat die Sicherheit der Trader im Auge und stellt dafür Stop Loss und Take Profit zur Verfügung. Beide Varianten ermöglichen es, die Verluste gering zu halten. Bei Stop Loss lassen sich Beträge angeben, die höchstens als Verlust greifen sollen. Sind sie erreicht, dann wird die Position beendet. Bei Take Profit geht es dagegen darum, dass bei einem bestimmten Profit, der erreicht wurde, die Position ebenfalls geschlossen wird. Beide Varianten bieten eine sehr gute Unterstützung beim Money Management und sind gerade für Einsteiger empfehlenswert. Zwar fallen bei der Verwendung Kosten an, dafür sind mögliche Verluste jedoch gering gehalten.

Das Money Management ist ein wichtiges Thema beim Handel mit Forex und CFD. Der Broker Libertex ist sich seiner Verantwortung bewusst und bietet zwei Möglichkeiten für den Schutz des eigenen Geldes. Mit Stop Loss und mit Take Profit haben Trader hilfreiche Instrumente an der Hand.